Selbstfahrerreise
mit geführten Wanderungen unterwegs
19 Tage / 18 Übernachtungen ab bis Windhoek Flughafen
Diese 19- tägige Wanderreise richtet sich an Naturfreunde, die individuell und auf eigene Faust das Sonnenland Namibia erkunden möchten und gleichzeitig auf begleiteten Wanderungen die landschaftlich schönsten Plätze des Landes erleben wollen!
Die Wanderungen werden von einem fachkundigen und erfahrenen Guide geführt, der Ihnen die atemberaubende Vielfalt der namibischen Fauna und Flora eindrucksvoll
näher bringen wird. Sie erleben die unendliche Weite und Stille der Wüste und bekommen einen Einblick in das Leben der Urbevölkerung des Landes - der Buschmänner.
Die einzelnen Tagesetappen sind so gewählt, dass Sie mit Muße Ihre vorgebuchten Unterkünfte erreichen können. Selbstverständlich werden Sie von uns nach Ihrer Ankunft ausführlich über die Route informiert, in Ihr Fahrzeug eingewiesen und erhalten viele weitere nützliche
Tipps von uns mit auf die Fahrt.
Höhepunkte der Reise:
· Löwenfütterung auf Okapuka
· Wanderungen im Waterberg Plateaupark
· Otjikotosee
· Muramba Bushman Trails (Wanderung)
· Etosha Nationalpark
· Felsmalereien/gravuren im Damaraland
· Brandberg
· Robbenkolonie am Kreuzkap
· Namibwüste und Dünenwelt am Sossusvlei
· Geführte 3-tägige Wüstenwanderung (Tok Tokkie Trail)
· Schloß Duwisib
· Fischfluß Canyon
· Köcherbaumwald
· Kalahariwüste
LEISTUNGEN:
· 18 Übernachtungen / Mahlzeiten in folgenden sehr schönen Unterkünften:
- 1 Übernachtung Okapuka Ranch**** BB Okahandja
- 2 Übernachtungen Waterberg Wilderness Lodge**** DBB Waterberg
- 2 Übernachtungen Etosha Aoba Lodge*** DBB Etosha N.P.
- 1 Übernachtung Gästefarm Namatubis*** DBB Outjo
- 2 Übernachtungen Twyfelfontein Lodge*** BB Damaraland
- 2 Übernachtungen Hansa Hotel**** BB Swakopmund
- 1 Übernachtung Kulala Desert Lodge**** DBB Sossusvlei
- 2 Übernachtungen Namibwüste FB Namibwüste
- 1 Übernachtung Gästefarm Sinclair ** DBB Namibrand
- 2 Übernachtungen Canon Lodge*** BB Fischfluß Canyon
- 1 Übernachtung Anib Lodge*** DBB Kalahari Wüste
- 1 Übernachtung Hotel Heinitzburg **** BB Windhoek
Mahlzeiten:
BB = bed/breakfast / Übernachtung & Frühstück
DBB = dinner/bed/breakfast / Übernachtung & Halbpension
FB = full board / Übernachtung & Vollpension
· Fahrzeug der gewünschten Kategorie mit Klimaanlage
· Vollkaskoversicherung mit MED RESCUE Insurance
· Unbegrenzte Kilometerzahl
· Transfers Windhoek Flughafen- City und v. v.
· Routen und Fahrzeugeinweisung
· Informationspaket für Selbstfahrer
· Geführte Wanderung am Waterberg
· Muramba Bushmen Trail (geführte Wanderung)
· 3-tägige geführte Wüstenwanderung in der Namib (Tok Tokkie Trail)
· Farmrundfahrt im offenen Allradfahrzeug Anib Lodge
Flüge mit Air Nambia Frankfurt-Windhoek-Frankfurt in Eco, Tax, S-Gebühr
AUSFÜHRLICHE REISEBESCHREIBUNG:
01.Tag / Ankunft Okapuka Ranch
Ankunft am Internationalen Flughafen Windhoek. Empfang und Transfer in die 40 km entfernte namibische Hauptstadt, Windhoek.
Hier erhalten Sie eine ausführliche Einweisung in Ihr Fahrzeug, die Reiseroute, sowie Ihr Informationspaket durch einen Vertreter unseres Büros selbstverständlich in deutsch .
Anschließend ist Gelegenheit für eine Stadtrundfahrt durch Windhoek. Besucht werden könnten z. B. die Christuskirche, das Reiterdenkmal, die Alte Feste, die Gartenanlagen des Tintenpalastes sowie die Stadtteile Klein-Windhoek und als Kontrast dazu der Stadtteil der bantusprachigen Bevölkerungsgruppe - Katutura. Außerdem können sie über die Prachtstraße Windhoeks fahren, die Independence Avenue (früher Kaiserstraße). Windhoek ist mit knapp 300.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650 Meter Höhe, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland im Westen.
Anschließend Abfahrt nach Norden zur Okapuka Ranch. Nachmittags Gelegenheit die Löwenfütterung auf Okapuka zu beobachten.
Übernachtung auf der Okapuka Ranch.
Okapuka Ranch****
Die komfortable Lodge liegt nördlich von Windhoek am Osthang der Onyati Berge mit freiem Blick über die Hochebene. Traumhafte Sonnenuntergänge, Pirschfahrten, Löwenfütterungen und sehr gut ausgestattete Zimmer erwarten Sie auf Okapuka!
02. Tag / Okapuka Ranch Okahandja Waterberg Wilderness Lodge
Nach dem Frühstück Weiterfahrt via Okahandja zum Waterberg. In Okahandja ist genügend Zeit die Straußenfarm und den örtlichen Holzschnitzermarkt zu besuchen.
Okahandja:
Ein Großteil der Geschichte der Herero ist eng mit Okahandja verbunden. 1849 ließ sich der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder; als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege ausbrachen, mußte er die Mission verlassen. Hier können Sie Gräber deutscher Soldaten und Missionare, sowie die von Herero Häuptlingen besichtigen. Den örtlichen Holzschnitzermarkt sollten Sie unbedingt besuchen. Die Figuren werden meistens aus Dolfholz geschnitzt.
Nachmittags Ankunft auf der Waterberg Wilderness Lodge. Genießen Sie die unberührte Wildnis des Waterberges.
Waterbergplateau Park:
Das Waterbergplateau ist eine der eindrucksvollsten Landschaften im Norden Namibias. Die Hochfläche des Nationalparks ist 50 km lang und etwa 16 km breit und überragt als Tafelberg das Umland um ca. 200 Meter. Die wasserarme Hochebene des Nationalparks wird von Baum- und Buschsavanne bedeckt, am Fuße des Plateaus ist die Vegetation dagegen sehr vielfältig. Zur Flora gehören neben wilden Feigenbäumen mehrere Akazienarten, Feuerlilien und der Korallenbaum. Einige bedrohte Tierarten wurden hier wieder angesiedelt, so gibt es neben Wasserbüffeln und Leoparden auch einige Brutpaare der seltenen Kapgeier, Steinböcke, Klippspringer, Rappen- und Elenantilopen und weitere Säugetier- und vor allem Vogelarten. Historisch ist das Gebiet durch die Entscheidungsschlacht im Jahre 1904 zwischen der kaiserlichen Schutztruppe und den aufständischen Hereros von Bedeutung. Der Soldatenfriedhof am Fuße des Berges ist Zeuge des damaligen Geschehens.
Übernachtung auf der Waterberg Wilderness Lodge, Halbpension.
Waterberg Wilderness Lodge***
Die Waterberg Wilderness Lodge ist auf halbem Wege zwischen Windhoek und Etosha gelegen. Hier können Sie sich inmitten einer afrikanischen Wildnis richtig erholen. Wanderungen und Fahrten in der Otjosongombe-Schlucht und auf dem Plateau können organisiert werden. Eine hervorragende Farmküche mit regionalen Spezialitäten und eine familiäre Atmosphäre erwartet Sie.
03. Tag / Wanderungen im Waterberg Plateau Park
Nach dem Frühstück findet eine mehrstündige Wanderung imWaterberg Plateau Park statt. Diese begleitete Wanderung startet direkt an der Lodge. Sie erfahren auf diese Weise viel Informatives über Geologie, Fauna, Flora und Geschichte des einzigartigen Waterberges. Dinospuren, Wasserlöcher, Tiere, grandiose Landschaften und Felsformationen, sowie dschungelartiger Bewuchs an den Quellen lassen diese Wanderung zu einem speziellen Erlebnis werden.
Übernachtung in der Waterberg Wilderness Lodge, Halbpension.
04. Tag / Waterberg Wilderness Lodge Otjiwarongo Otavi Tsumeb Otjikotosee Etosha Aoba Lodge
Weiterfahrt zur Etosha Aoba Lodge via Otjiwarongo, Otavi, Tsumeb und dem Otjikotosee.
Tsumeb:
Die Geschichte Tsumebs ist eng verbunden mit den Mineralien und Erzen die hier abgebaut wurden. Das Museum der Stadt, das die Anfänge des Bergbaus in Tsumeb dokumentiert, liegt im Schulgebäude in der Hauptstraße. Im Museum ist eine interessante Mineralienausstellung zu sehen und der Khorabraum beherbergt eine Sammlung deutscher Waffen aus dem Ersten Weltkrieg, die 1915 im Otjikotosee versenkt und später wieder geborgen wurden.
Otjikotosee:
Der kleine und fast kreisrunde Otjikotosee ist neben dem Guinas See der einzige natürliche See Namibias. Beide Seen entstanden durch den Einsturz unterirdischer Karsthohlräume, die sich mit Grundwasser gefüllt haben. Der See ist an einigen Stellen bis zu 90 Meter tief obwohl er nach der Legende ja unendlich tief sein soll.
Im Jahre 1915 hat die kaiserliche Schutztruppe hier große Teile von Waffen und Munition versenkt, einiges wurde später geborgen und ist heute unter anderem im Museum von Tsumeb aufbewahrt.
Übernachtung in der Etosha Aoba Lodge, Halbpension.
Etosha Aoba Lodge***
Diese mehrfach ausgezeichnete Lodge liegt in einem Tamboti-Wäldchen in einem 7000 ha grossen, privaten Naturreservat, das an den Etosha Nationalpark grenzt. Die Lodge hat 10 komfortable, strohgedeckte Bungalows mit Dusche/WC, ein offenes Haupthaus und ein Schwimmbad. Die Besitzer bieten einen persönlichen und freundlichen Service. Die Lodge ist ideal für Fahrten in den Etosha Nationalpark.
05. Tag / Ausflug zu den Muramba Bushman Trails
Frühmorgens Abfahrt zu den Muramba Bushman Trails.
Auf dem 2,5km langen Wanderweg wird man Ihnen zeigen, wie man das Alter und Verhalten eines Tieres an der Spur bestimmt. Auf Muramba erfahren Sie viel über die Kultur und Lebensgewohnheiten der Buschmänner auch San genannt, den Ureinwohnern des Südlichen Afrikas. Anschließend Mittagessen und Rückfahrt zur Etosha Aoba Lodge.
Übernachtung in der Etosha Aoba Lodge, Halbpension.
06. Tag / Etosha Aoba Lodge Etosha Nationalpark Namatubis Gästefarm
Nach dem Frühstück fahren Sie quer durch den Etosha Nationalpark bis zur Namatubis Gästefarm.
Etosha Nationalpark:
Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist Etosha zu einem Naturschutzgebiet erklärt und zwar auf einer Fläche, die fünfmal größer war als es der heutige Nationalpark ist. Die heutige Größe des Etosha Nationalparks beträgt 22 270 qkm. Im Nationalpark halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten.
Übernachtung Namatubis Gästefarm, Halbpension.
Namatubis Gästefarm***
Namatubis liegt 80km südlich vom Anderson Gate des Etosha Nationalparks entfernt. Die 23 Zimmer sind mit je 2 Betten und eigenem Bad ausgestattet, auf der privaten Veranda kann man die Ruhe genießen. Zur Anlage gehören ein Restaurant, Bar und Schwimmbad.
07. Tag/ Namatubis Gästefarm Khorixas Versteinerter Wald Twyfelfontein Lodge
Fahrt zur Twyfelfontein Lodge via Khorixas und dem Versteinerten Wald.
Versteinerter Wald:
Vor etwa 200 Mio. Jahren wurden die Bäume des Versteinerten Waldes, an einem anderen Ort entwurzelt und von Flüssen während eine Flutwelle hierher getragen, von Ablagerungen bedeckt und schließlich von Erosion wieder freigelegt.
Spätnachmittags Ankunft in der Lodge, Zeit zur Erholung am Schwimmbad.
Übernachtung in der Twyfelfontein Lodge.
Twyfelfontein Country Lodge***
Die Lodge hat 56 en suite Doppelzimmer. Die Felsgravuren von Twyfelfontein, die Orgelpfeifen, der Verbrannte Berg und Versteinerte Wald sind die Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung. Schwimmbad, Bar und Restaurant gehören auch zur Hotelanlage.
08. Tag / Wildes Damaraland
Frühstück. Anschließend ganztägige Besichtigungen und Wanderungen im Damaraland.
Damaraland:
Damaraland und Kaokoveld im trockenen Nordwesten Namibias bilden Teile des Mosaiks ethnisch vielfältiger Regionen, die Namibia so abwechslungsreich und interessant machen. Das Damaraland war bis vor kurzem eine abgeschiedene Region, in der das Leben der hier ansässigen Menschen sich über die Jahrhunderte kaum verändert hat. Es ist ein Gebiet mit starken Kontrasten: hohe Gebirge, Grasland und Steppe. Wer bereit ist, die hohen Temperaturen und schlechten Straßen in Kauf zu nehmen, wird in dieser lebensfeindlichen Gegend reich entlohnt. Zum einen liegt hier der Brandberg, Namibias höchste Erhebung, zum anderen gibt es zahlreiche Felsmalereien, wie z.B die berühmte Weiße Dame. Eine weitere Freilichtgalerie kann man in Twyfelfontein besichtigen. Es handelt sich hierbei um eine der größten Ansammlungen von Felszeichnungen Afrikas.
Twyfelfontein, Orgelpfeifen und der Verbrannte Berg:
Die Felsgravuren wurden sorgfältig in die Gesteinsplatten geritzt, mit denen die Hänge des flachen Berges übersät sind. Höhepunkt ist der Tanzende Kudu, der von zahlreichen geometrischen Mustern umgeben ist.
Zwei geologische Besonderheiten die nicht versäumt werden sollten: die Orgelpfeifen, eine Reihe von Doleritsäulen, die von der Erosion freigelegt wurden, finden sich in einer Schlucht.
Der Verbrannte Berg erhielt seinen Namen von den Anhäufungen geschwärzten Kalksteins, die sich an seinem Fuß befinden; schwarze Doleritbrocken vermitteln zusammen mit den übrigen Felsen, die in verschiedensten Farbtönen leuchten, den Eindruck, daß hier ein verheerendes Feuer gewütet hat.
Übernachtung in der Twyfelfontein Lodge.
09. Tag / Brandberg Kreuzkap Swakopmund
Heute fahren sie am Brandberg vorbei bis zur Küstenstadt Swakopmund.
Das Brandbergmassiv ist die höchste Erhebung des Landes, der Königstein ist 2.573 Meter hoch, aus der 700 Meter hohen Namibfläche ragt das vulkanisch entstandene Massiv weithin sichtbar hervor. Das gesamte Brandbergmassiv ist etwa 30 km lang und nimmt eine Fläche von 750 qkm ein. In der Abendsonne leuchtet der Berg rot-golden, bekannt ist das Gebiet aber vor allem durch die vielen Felszeichnungen. Zu den bekanntesten Felszeichnungen der Weißen Dame gelangt man nach einer etwa 2 ½ km langen Wanderung.
Kreuzkap:
Das Kreuzkap liegt etwa 115 km nördlich von Swakopmund. Diego Cao, der erste Europäer, der je die Küste Namibias betrat, errichtete hier 1486 zu Ehren König Johannes I von Portugal ein Kreuz. Das Kreuzkap hat aber nicht nur historische Bedeutung, es ist auch eine Kolonie der Zwergpelzrobbe, auch Seelöwe genannt. Bis zu 100.000 Tiere halten sich hier zeitweise im Wasser und am Strand auf. Hier bringen sie auch ihre Jungen zur Welt. Die Robbenmännchen brechen kurz nach Ende der Paarungszeit zur einer langen Reise in den Südatlantik auf. Im Oktober machen sie sich wieder auf den Heimweg und schwimmen 1600km zur Küste Namibias zurück.
Übernachtung im Hansa Hotel Swakopmund.
Hansa Hotel****
Das Hansa Hotel in Swakopmund ist eine der besten Unterkünfte Namibias, alle Zimmer sind sehr geschmackvoll ausgestattet. Hansa Hotel ist eine Oase inmitten der kleinen Küstenstadt Swakopmund.
10. Tag / Swakopmund
Nach dem Frühstück Gelegenheit für einen Stadtspaziergang in Swakopmund.
Swakopmund:
Diese kleine, schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Sie sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm und Marinedenkmal und weitere Jugendstilbauten. Viele Einwohner sprechen deutsch und man promeniert über die Kaiser-Wilhelm-Straße oder am Atlantik entlang auf der Strandstraße. Empfehlenswert sind ein Besuch im örtlichen Museum und im Aquarium.
Der Nachmittag steht zur Erholung am Südatlantik zur freien Verfügung.
Skelettküste:
Fakultativ: Einmalige Gelegenheit an einer 3 ½ stündigen Flugsafari über die Skelettküste teilzunehmen:
die Skelettküste ist eine der entlegendsten Gegenden der Erde. Die Schönheit der Landschaft erschließt sich dem Besucher am besten aus der Luft es gibt ja fast keine Straßen und Wege in diesem Gebiet. Die Schiffswracks und Dünenformationen erkennt man aus nur 300 Metern Höhe hervorragend - einzigartige Eindrücke die man nicht mehr vergißt!
Von Swakopmund geht es im Tiefflug in einer einmotorigen Cessna mit Fensterplatzgarantie (6-sitzer Maschine) über schimmernde Salzpfannen und die Robbenkolonie am Kreuzkap hinweg nach Norden in die Skelettküste hinein. Die ersten Seefahrer fürchteten die stürmische, oft tagelang mit Nebel behangene Küste zurecht die Schiffswracks erinnern an vergangene Dramen in dieser unbewohnten Gegend. Die Uniabmündung ist der letzte Punkt an der Küste bevor es entlang des Flußbettes auf der Suche nach Wüstenelefanten, Giraffen und Antilopen landeinwärts geht. Über das Damaraland, vorbei am majestätischen Brandberg (dem höchsten Berg Namibias) und der Spitzkoppe (dem Matterhorn Namibias), geht es zurück nach Swakopmund.
Flugpreis pro Person Euro 172,00 bei 4 Teilnehmern.
11. Tag / Swakopmund Walvisbay Solitaire Kulala Desert Lodge
Fahrt via Walvisbay durch die Namibwüste bis zur Kulala Desert Lodge
Walvisbay:
Die geschützte Lagune Walvisbays ist eines der zehn wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas. Im Sommer leben dort 80 000 Vögel, im Winter 68 000. Paläoarktische Zugvögel sind Strandläufer, Sanderlinge und Zwergstrandläufer, während mehr als 90% der innerafrikanischen Zugvögel Flamingos und Zwergflamingos sind. Am besten lassen sich die Vögel bei Ebbe beobachten.
Die Namibwüste:
Lang und schmal erstreckt sich die Namib über 1900km von der südafrikanischen Kaprovinz bis hinauf nach Angola. Sie gilt als eine der ältesten Wüsten der Erde. Zwei ganzjährig wasserführende Flüsse durchschneiden die Namib, dabei bildet der Kunene gleichzeitig die Nordgrenze, der Oranje die Südgrenze Namibias. In den trockensten Bereichen erstreckt sie sich bis zu 200km landeinwärts.
Übernachtung in der herrlich gelegenen Kulala Desert Lodge, Halbpension.
Kulala Desert Lodge****
Im Herzen der Namibwüste bietet Ihnen Kulala Desert Lodge die Möglichkeit, die Pracht der Namib zu erforschen und die sensible Wüstenökologie genauer in Augenschein zu nehmen. Ein Kulala ist eine Unterkunft, die den extremen Wüstenverhältnissen angepaßt ist - während der Hitze des Tages bieten Ihnen Strohdächer Schatten, nachts können Sie auf einer speziellen Plattform auf dem Dach Ihres Kulalas unter dem Sternenhimmel schlafen oder natürlich auch innen im schön ausgestatteten Bungalow.
12. Tag und 13. Tag / Dünenwelt am Sossusvlei und 3-tägige Wüstenwanderung
Frühmorgens Abfahrt zu den höchsten Sanddünen der Welt.
Sossusvlei und Sesriem Canyon:
Das Sossusvlei ist eine große, abflußlose Lehmbodensenke, die von teilweise über 300 Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Meist ist die Senke ausgetrocknet, in guten Regenjahren, wenn der Tsauchab Fluß genügend Wasser führt, gelangt dieses bis in die Senke und läßt einen See entstehen. Von den Dünen hat man einen fast unwirklich schönen Blick über das Dünenmeer der Namib Wüste.
Die Schlucht des Sesriem Canyons ist besonders eindrucksvoll. Hier hat sich der Tsauchabfluß ein bis zu 30m tiefes Bett durch Geröllschichten gegraben, die sich vor 15 bis 18 Millionen Jahren in einer feuchteren Phase der Namib hier ablagerten. Die Entstehung des Canyons liegt 2 bis 4 Millionen Jahre zurück.
Um 14.00 Uhr beginnt unsere begleitete Wüstenwanderung:
knapp 15 Minuten geht die Fahrt im offenen Geländefahrzeug über rote Sanddünen bis zum Ausgangspunkt der Wanderung. Am Horizont tauchen steile, felsige Berghänge und Dünentäler auf, in denen knorrige Bäume wachsen. Unzählige Löcher im Boden zeugen davon, daß hier besonders in der Nacht ein hektisches Treiben der Mäuse stattfindet, vor allem von Springmäusen oder Gerbils. Unter einem Kameldornbaum, der einzigen Akazienart, die in dieser Gegend wächst, wird Rast gemacht. Dort erklärt der Führer wie wichtig diese zum Teil einige hundert Jahre alten Bäume für die Tierwelt sind. Kurz vor Sonnenuntergang schließlich erreicht die Gruppe das erste Lager. Dort steht, auf drei Seiten von mannshohen Balken umgeben, eine einfache Dusche ein Eimer mit einem Duschkopf an einem Seil befestigt, und eine einfache Toilette, ebenfalls mit unvergleichlichem Panoramablick auf die Wüste. Außerdem steht in der Nähe eine einfache Küche, ebenfalls nach vier Seiten mit Wänden aus Balken gegen Wind und Wetter geschützt. Die erste Überraschung folgt, als jedem sein Zimmer zugewiesen wird: zwischen den Dünenhügeln stehen jeweils zwei Klappbetten mit Schlafrolle sowie ein Klapptisch. Das letzte Sonnenlicht taucht die Dünen in ein feuerrotes Licht, verwandelt das Gräsermeer in einen goldenen Teppich und läßt die Berge in einem fast unwirklichen Puzzel aus Schatten und Violettrot erscheinen. Ein wenig später versammelt sich die Gruppe auf einer Düne zum Sundowner, bei dem belegtes Salzgebäck auf einem silbernen Tablett und eine große Auswahl an Getränken gereicht werden. Schnell bricht die Dunkelheit herein und es wird sehr kalt. Beim Abendessen unter dem Sternenhimmel greift jeder zu den bereitgelegten Decken, die dank eines eingenähten Lochs in der Mitte als Ponchos getragen werden können. Recht früh will dann jeder nach dem anstrengenden, erlebnisreichen Tag in sein Bett. Und dann kommt die nächste Überraschung: in der inzwischen ausgebreiteten Schlafrolle liegt eine Wärmflasche, die das Bett bereits angenehm vorgewärmt hat. Kurz vor Sonnenaufgang werden die einzelnen Mitglieder der Gruppe mit Kaffee oder Tee geweckt, das Frühstück wird im Bett serviert. Die meisten nutzen die Gelegenheit und bewundern die aufgehende Sonne, welche die Farbenpracht der Wüste aufleuchten lässt. Nach dem Frühstück geht die Wanderung weiter in Richtung Westen über Dünen auf eine weite Ebene zu. Dort weist der Führer auf das Phänomen Feenzirkel hin, fast kreisrunde vegetationslose Sandflächen mit einem Durchmesser von fast drei Metern, deren Ursprung bis heute nicht erklärt werden konnte. Nach einer Stunde erreicht die Gruppe den Fuß eines Berges, wo der Weg eine Schlucht hinaufführt. Vom Gipfel aus haben die Wanderer einen weiten Blick über große Teile der Namibwüste. Oryxantilopen und Springböcke in den Ebenen unterhalb wirken klein wie Ameisen. Hinter großen Felsen sucht die Wandergruppe Schutz vor dem Wind. Aus dem Rucksack holt der Guide Becher, Gebäck, Thermoskanne, Teebeutel und Kaffee hervor. Nach der Stärkung führt der Weg eine weitere Höhe hinauf und der Blick auf ein neues Tal wird frei. Es ist fast Mittag als die Gruppe eine Stelle in einem kleinen trockenen Flußbett erreicht, an der ein Gestell steht. Mit wenigen Handgriffen hat der Führer ein Schattennetz daran befestigt, Liege- und Campingstühle darunter aufgestellt: Mittagspause. Nach einer Stunde geht es weiter. Die Gruppe folgt dem trockenen Flußlauf auf einen Berg zu und erklimmt den Hang auf einem Wildpfad. Auf der anderen Seite des Berges reichen rote Sanddünen bis an den mit Felsen übersäten graubraunen Hang. Ein letzter Sandberg wird erklommen und dann liegt in einigen hundert Metern Entfernung das nächste Camp vor der Gruppe. Am folgenden Tag werden nach dem Frühstück die letzten sieben Kilometer zum Farmhaus auf De Duine angepackt. Auf den Dünen ist an diesem Morgen die Wüstenzeitung zu lesen: unzählige Spuren zeugen vom nächtlichen Treiben; der Suche nach Nahrung, dem knappen Entkommen vor Feinden oder dem Spielen im weichen Sand. Am späten Vormittag erreichen die Wanderer Ihr Ziel und viel zu schnell heißt es Abschied nehmen.
DER TOK TOKKIE TRAIL BLEIBT EIN UNVERGEßLICHES NATURERLEBNIS!
14. Tag / Tok Tokkie Trails Schloß Duwisib Sinclair Gästefarm
Nach dem Frühstück Weiterfahrt am Namib Rand Gebiet entlang nach Süden; heute können Sie das Schloß Duwisib besichtigen.
Schloß Duwisib:
Initiator von Schloß Duwisib war der sächsische Baron von Wolff, der im Jahre 1908 den aus Berlin stammenden Architekten Sander mit dem Bau von Schloß Duwisib beauftragte. Als Vorbilder dienten die Forts der Schutztruppen in Namutoni, Gibeon und Windhoek. Um einen schönen Innenhof gruppieren sich 22 Zimmer, bis auf die Bausteine stammen das Baumaterial sowie das Mobilar aus Deutschland. Die Steinmetze kamen aus Italien, Zimmerleute aus Skandinavien und Bauarbeiter aus Irland. Das Schloß ist mit alten Möbeln, Bildern und Waffen aus dem letzten Jahrhundert ausgestattet.
Abendessen und Übernachtung auf der Gästefarm Sinclair.
Sinclair Gästefarm**
Die gemütliche Gästefarm Sinclair befindet sich im trockenen Süden Namibias am Rande der Namibwüste. In der parkähnlichen Gartenanlage finden Sie Ruhe und Erholung, zur Gästefarm gehört eine Karakulzucht. Sinclair ist bekannt für die gute Küche und die traditionell gebotene Gastfreundschaft.
15. Tag / In den tiefen Süden - Fischfluß Canyon
Nach dem Frühstück Weiterreise Richtung Süden bis zum Fischfluß Canyon. Am späten Nachmittag erreichen Sie die sehr schön gelegene Canon Lodge, wo man sich bei einem Spaziergang durch die atemberaubende Felslandschaft um die Lodge erholen kann. Übernachtung auf der Canon Lodge.
Canon Lodge***
Den Stürmen der Zeit über Jahrzehnte trotzend, ist die Canon Lodge ein überraschender Anblick inmitten eindrucksvoller Granitfelsformationen in dieser scheinbar verlassenen Gegend. Das Farmhaus, 1910 erbaut, wurde restauriert und beherbergt heute das Restaurant, das einen atemberaubenden Ausblick bietet.
16. Tag / Fischfluß Canyon
Nach einem ausgiebigen Frühstück ganztägiger Ausflug zum Fischfluß Canyon der Tag kann ganz nach Ihrem Belieben gestaltet werden kann.
Eine mehrstündige Wanderung entlang des Canyonrandes ist einzigartig und bietet fantastische Photomotive.
Fischfluß Canyon
Der Fishriver Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Erde und eine der bedeutendsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika. An einigen Stellen ist der Canyon bis zu 27 km breit und 550 Meter tief. In der kargen Landschaft können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben. Man sieht neben Köcherbäumen den Kameldornbaum und vereinzelt Euphorbien, am Grund der Schlucht wachsen wilde Tamarisken und der Weißdorn. Ab und zu sieht man Bergzebras, Kudus, Oryxe und Klippschliefer, mit etwas Glück vielleicht auch einmal einen Leoparden.
Übernachtung auf der Canon Lodge.
17. Tag / Canon Lodge Keetmanshoop - Köcherbaumwald Kalahari
Frühstück. Vormittags Fahrt nach Norden bis Keetmanshoop.
Keetmanshoop:
Ist das Verwaltungszentrum Südnamibias. Die ersten Europäer zogen aus dem südafrikanischen Kapland hierher. 1866 errichtete der Missionar Johann Schröder ein Zelt in der Siedlung. Später baute er eine Hütte für sich und seine Familie, und dann eine Kirche aus Riedgras, die er mit getrocknetem Schlamm verputzte. Da ihm die Geldmittel fehlten, wandte sich Schröder an den Vorsitzenden der Rheinischen Mission, den wohlhabenden deutschen Unternehmer Johann Keetman, der zum Bau einer richtigen Kirche 2000 Reichsmark spendete. Aus Dankbarkeit taufte Schröder seine Siedlung Keetman, und im Laufe der Zeit wurde daraus Keetmanshoop.
Das Museum ist in der malerischen, 1895 fertiggestellten Kirche untergebracht, die errichtet wurde, nachdem die alte bei Hochwasser zerstört wurde.
Besuch des Köcherbaumwaldes bei Keetmanshoop.
Köcherbaumwald:
Der Köcherbaumwald liegt einige Kilometer nordöstlich von Keetmanshoop. Die Baum Aloen stehen normalerweise einzeln, aber hier befinden sich über 250 Exemplare zwischen den schwarzen Doleritfelsen und bilden so einen ungewöhnlichen Wald. Einige der großen Pflanzen sind bis zu 5m hoch, ihr Alter wird auf 200-300 Jahre geschätzt.
Nachmittags Ankunft in den Ausläufern der Kalahariwüste.
Kalahariwüste:
Die Kalahariwüste bildet einen Großteil des östlichen Namibia und erstreckt sich dort etwa 500km von Norden nach Süden. Wegen ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit, die keine Wasserresorption ermöglicht, wird die Kalahari gemeinhin als Wüste bezeichnet. Aber in Wirklichkeit ist es eine durchaus belebte Wildnis und auf ihren spärlich bewachsenen Grasebenen weiden riesige Herden von Antilopen und anderen Tieren.
Nach der Ankunft auf der schönen Anib Lodge findet eine Farmrundfahrt über die roten Dünen der Kalahari statt. Abendessen und Übernachtung Anib Lodge.
Anib Lodge***
Die Anib Lodge liegt am Rande der Kalahari. In dieser Wüstenlandschaft können ausgezeichnet Wild und Vögel beobachtet werden. Die Anlage liegt inmitten eines jahrzehnte alten Gartens. Mit mächtigen Bäumen und großen Palmen ist die Anib Lodge eine wahre Oase der Ruhe und Gemütlichkeit. Lassen Sie sich in familiärer Atmosphäre, mit ausgezeichneter Küche und gutem Service verwöhnen.
18. Tag / Anib Lodge Rehoboth Windhoek
Nach dem Frühstück fahren Sie via Rehoboth zurück nach Windhoek.
Rehoboth:
Wie so viele Städte in Namibia entstand auch Rehoboth um eine Missionsstation. Sie wurde 1844 von Heinrich Kleinschmidt gegründet und 1864 wieder verlassen. Als die Baster sich 1870 hier ansiedelten wurde die Mission wieder eröffnet. Die Rehobother Baster sind Mischlinge aus den Beziehungen zwischen Buren aus der Kapprovinz und Namafrauen. Sie zogen im 19 Jh. vom Kapland zum Oranjefluß.
Spätnachmittags Ankunft auf der Heinitzburg.
Heinitzburg****
Im Jahre 1914 wurde der Bau der heutigen Heinitzburg von Graf Schwerin für seine Verlobte, Margarethe von Heinitz, in Auftrag gegeben. Heute befindet sich hier das bezaubernde Burghotel mit einem atemberaubenden Blick über Windhoek. Hotel Heinitzburg bietet seinen Gästen den Charme Europas aus dem 19.Jahrhundert, verbunden mit modernem Komfort. Der persönliche Stil findet sich bei der eleganten Einrichtung, den Himmelbetten, den italienischen Keramikfliesen und den handgearbeiteten Möbeln wieder.
19. Tag / Abreisetag
Frühstück. Der Rest des Tages ist bis zum Transfer zum Flughafen für Einkäufe inWindhoek
oder zur Erholung am Swimmingpool zur freien Verfügung. (Rückgabe des Fahrzeuges in
Windhoek).
Preise auf !
Buchung und Beratung:
KLEEBLATT, Steinstraße 25, 31157 Sarstedt,
Tel. 0 50 66 / 70 70 77
Unser Reiseteam, Bernd Helmers
und Kollegen freut sich auf Ihre E-Mail Reisen@KLEEBLATT.de
oder auf Ihren Anruf.

"Namibia, Namibiareise,
Namibiarundreise, Namibia-Reisen,
Namibiareisen, Namibiarundreisen, Namibiaurlaub,
NAMIBIA , Reisen, Ägypten,
Dubai, VAE, Flußkreuzfahrten,
Kreuzfahrt, Gruppenreise, Studienreise,
Flußkreuzfahrt, Kreuzfahrten, Gruppenreisen,
Studienreisen, Emirate, Rußland,
Russland, Rundreisen, besondere,
Aegypten, ausgesuchte, Flusskreuzfahrt,
Flusskreuzfahrten, deutsch,
deutschsprachig, Reisebegleiter,
Reiseleiter, Kairo, Luxor,
Hughada, St. Petersburg,
Moskau, Erlebnis, Ostsee,
buchen, Reise, preiswert, ausgesucht, Nil,
Pyramiden, deutschsprachige,
Nilkreuzfahrt, Hannover, Hildesheim, Sarstedt, Rundreise, Flußkreuzfahrt, Urlaub, Urlaubsreise,
Urlaubsreisen, ÄGYPTEN, DUBAI, VEREINIGTE, EMIRATE, ARABISCHE, arabische,
vereinigte, Emirates, AEGYPTEN, KREUZFAHRT, GRUPPENREISE, STUDIENREISE,
Mittelmeer, Schiff, Petersburg, Fluss, Fluß, DUBAI, Norwegen, Fjorde, Donau,
Passau, Budapest, Ungarn, NORWEGEN, FJORDE, Gairanger, Gairangerfjord,
Nordkap, NORDKAP, Mitternachtssonne, Bergen, Flußreise, Flussreise,
Flußreisen, Flussreisen, Seereise, Seereisen, Namibia