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last update: 07. Dezember 2011

 

Länderinfos...
und Tipps bei:

 

Namibia Selbstfahrerreise "Best of Namibia"

Selbstfahrerrundreise durch Namibia

 

Selbstfahrer Reise
Best of Namibia

 

17 Tage / 14 Übernachtungen    ab / bis Windhoek Flughafen

 

Während dieser Selbstfahrerreise erleben Sie in 15 Tagen die Höhepunkte Namibias. Sie übernachten durchweg in sehr schön gelegenen Lodges, Hotels und Gästefarmen. Dies ist die ideale Reise für Individualisten, die zum ersten Mal nach Namibia kommen. Die Streckenabschnitte sind so geplant, daß Sie Ihre Unterkunft abends ohne Hast und Eile erreichen können. Bevor es ‘losgeht’ erhalten Sie von uns in Windhoek eine ausführliche Einweisung in Ihr Fahrzeug und viele weitere nützliche Tips!

 

Höhepunkte der Reise:

·        Löwenfütterung Okapuka Ranch

·        Straußenfarm und Holzschnitzermarkt Okahandja

·        Otjikotosee

·        Etosha Nationalpark

·        Felszeichnungen im Damaraland

·        Robbenkolonie am Kreuzkap

·        Kolonial-Architektur in Swakopmund

·        Namibwüste

·        Dünenmeer am Sossusvlei

·        Schloß Duwisib

·        Fischfluß Canyon

·        Köcherbaumwald

·        Kalahariwüste

 

LEISTUNGEN:

 

·        14 Übernachtungen / Mahlzeiten in folgenden, sehr schönen Unterkünften:

 

- 1 Übernachtung Okapuka Ranch****                                                      BB                  Okahandja

- 1 Übernachtung Bernabe-de-la-Bat Restcamp**                  RO                  Waterberg

- 2 Übernachtungen Mokuti Lodge****                                                      BB                  Etosha N.P.

- 1 Übernachtung Gästefarm Namatubis***                              DBB                  Etosha / Outjo

- 1 Übernachtung Twyfelfontein Lodge***                    BB                  Damaraland

- 2 Übernachtungen Hansa Hotel****                                      BB                  Swakopmund

- 2 Übernachtungen Kulala Desert Lodge****                                    DBB                  Sossusvlei

- 1 Übernachtung Gästefarm Sinclair***                                     DBB                  Namib Rand

- 1 Übernachtung Canon Lodge***                                      BB                  Fischfluß Canyon

- 1 Übernachtung Anib Lodge***                                      BB                  Kalahari Wüste

- 1 Übernachtung Hotel Heinitzburg****                                              BB                  Windhoek

 

Mahlzeiten:

      RO – room only / Übernachtung

BB – bed/breakfast / Übernachtung & Frühstück

DBB – dinner/bed/breakfast / Übernachtung & Halbpension

 

·        Fahrzeug der genannten Kategorie mit Klimaanlage / unbegrenzter Kilometerzahl / Vollkaskoversicherung mit MED RESCUE Insurance

·        Transfers Windhoek Flughafen – City v.v.

·        Routen- und Fahrzeugeinweisung

·        Informationspaket für Selbstfahrer

 

Aktuelle Preise bitte anfragen!

PREISE der letzten Nebensaison zur Info:

Pro Person im DZ  2.551,-- Euro (2 zahlende Reiseteilnehmer im Toyota Condor)

Pro Person im DZ  2.348,-- Euro (3 zahlende Reiseteilnehmer im Toyota Condor)

Pro Person im DZ  2.246,--  Euro(4 zahlende Reiseteilnehmer im Toyota Condor)

 

Einzelzimmerzuschlag  431,-- Euro

 

PREISE der letzten Hochsaison

Pro Person im DZ  2.946,-- Euro(2 zahlende Reiseteilnehmer im Toyota Condor)

Pro Person im DZ  2.743,-- Euro(3 zahlende Reiseteilnehmer im Toyota Condor)

Pro Person im DZ  2.641,-- Euro(4 zahlende Reiseteilnehmer mit Toyota Condor)

 

Einzelzimmerzuschlag  489,-- Euro

 

 

Alle Preise sind vorbehaltlich der Verfügbarkeit bei Buchungseingang.

Sollte die Fluggesellschaft vor Flugscheinausstellung die Steuern oder den Kerosinzuschlag erhöhen, so müssen wir dies den Kunden in Rechnung stellen. Im Reisepreis ist ein Steuerzuschlag von 135,-- Euro enthalten.  

 

AUSFÜHRLICHE REISEBESCHREIBUNG:

 

01.Tag / Abflug von Frankfurt mit Air Namibia

02.Tag / Ankunft Windhoek

Ankunft am Internationalen Flughafen Windhoek, Empfang und Transfer nach Windhoek. Hier erhalten Sie Ihr Fahrzeug und eine ausführliche Einweisung in Route, Auto sowie Ihr Informationspaket durch einen Vertreter unseres Büros – die Einweisung erfolgt in Deutsch.

Anschließend Gelegenheit für eine Stadtrundfahrt durch die namibische Hauptstadt, besucht werden können die Christuskirche, das Reiterdenkmal, die Alte Feste, die Gartenanlagen des Tintenpalastes sowie die Stadtteile Klein-Windhoek und als Kontrast dazu der Stadtteil der bantusprachigen Bevölkerungsgruppe - Katutura. Außerdem empfiehlt sich ein Spaziergang über die „Prachtstraße“ Windhoeks, die Independence Avenue (früher Kaiserstraße). Windhoek ist mit knapp 300.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650 Meter Höhe, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland im Westen.

Anschließend Fahrt direkt zur Okapuka Lodge, ca. 50 km nördlich von Windhoek gelegen. Beobachtung der Löwen bei der Fütterung.

Übernachtung und Frühstück Okapuka Ranch.

Okapuka Ranch****

Die komfortable Lodge liegt nördlich von Windhoek am Osthang der Onyati Berge mit freiem Blick über die Hochebene. Traumhafte Sonnenuntergänge, Pirschfahrten, Löwenfütterungen und sehr gut ausgestattete Zimmer erwarten Sie auf Okapuka!

 

03.Tag / Okahandja – Waterberg

Frühstück und Weiterfahrt nach Norden. In Okahandja empfehlen wir, den örtlichen Holzschnitzermarkt und die Straußenfarm zu besuchen.

Okahandja:

Ein Großteil der Geschichte der Herero ist eng mit Okahandja verbunden. 1849 ließ sich der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder; als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege ausbrachen, mußte er die Mission verlassen. Hier können Sie Gräber deutscher Soldaten und Missionare, sowie die von Herero Häuptlingen besichtigen.  Den örtlichen Holzschnitzermarkt sollten Sie unbedingt besuchen. Die Figuren werden meistens aus Dolfholz geschnitzt.

Am frühen Nachmittag Ankunft im Waterberg Plateaupark.

Das Waterbergplateau ist eine der eindrucksvollsten Landschaften im Norden Namibias. Die Hochfläche des Nationalparks ist 50 km lang und etwa 16 km breit und überragt als Tafelberg das Umland um ca. 200 Meter. Die wasserarme Hochebene des Nationalparks wird von Baum- und Buschsavanne bedeckt, am Fuße des Plateaus ist die Vegetation dagegen sehr vielfältig.  

Zur Flora gehören neben wilden Feigenbäumen mehrere Akazienarten, Feuerlilien und der Korallenbaum. Einige bedrohte Tierarten wurden hier wieder angesiedelt, so gibt es neben Wasserbüffeln und Leoparden auch einige Brutpaare der seltenen Kapgeier, Steinböcke, Klippspringer, Rappen- und Elenantilopen und weitere Säugetier- und vor allem Vogelarten. Historisch ist das Gebiet durch die Entscheidungsschlacht im Jahre 1904 zwischen der kaiserlichen Schutztruppe und den aufständischen Hereros von Bedeutung. Der Soldatenfriedhof am Fuße des Berges ist Zeuge des damaligen Geschehens.

Nachmittags Gelegenheit für eine Wanderung auf das Plateau mit unvergeßlichem Blick in die unendliche Savanne!

Übernachtung Waterberg Restcamp.

Bernabe-de-la-Bat Restcamp Waterberg**

Dieses schöne, saubere Restcamp befindet sich am Fuße des Plateaus. Eine im Sonnenuntergang rot aufglühende Sandsteinformation, die schon von weitem sichtbar aus der sie umgebenden Savanne hervorragt, beherbergt das wichtigste Refugium bedrohter Tierarten in Namibia. Pirschfahrten auf das Plateau werden zweimal täglich fakultativ angeboten, die intensivste Möglichkeit das Terrain zu erkunden, sind jedoch die Wanderungen auf dem Waterberg.

04.Tag / Tsumeb – Otjikotosee

Frühstück, Weiterfahrt nach Norden. In Tsumeb könnten Sie das örtliche Museum besichtigen.

Tsumeb:

Die Geschichte Tsumebs ist eng verbunden mit den Mineralien und Erzen die hier abgebaut wurden. Das Museum der Stadt, das die Anfänge des Bergbaus in Tsumeb dokumentiert, liegt im Schulgebäude in der Hauptstraße. Im Museum ist eine interessante Mineralienausstellung zu sehen und der Khorabraum beherbergt eine Sammlung deutscher Waffen aus dem Ersten Weltkrieg, die 1915 im Otjikotosee versenkt und später wieder geborgen wurden.

Der kleine und fast kreisrunde Otjikotosee ist neben dem Guinas See der einzige natürliche See Namibias. Beide Seen entstanden durch den Einsturz unterirdischer Karsthohlräume, die sich mit Grundwasser gefüllt haben. Der See ist an einigen Stellen bis zu  90 Meter tief  – obwohl er nach der Legende ja unendlich tief sein soll.

Im Jahre 1915 hat die kaiserliche Schutztruppe hier große Teile von Waffen und Munition versenkt, einiges wurde später geborgen und ist heute unter anderem im Museum von Tsumeb aufbewahrt.

Übernachtung und Frühstück in der Mokuti Lodge.  

Mokuti Lodge****

Die Mokuti Lodge liegt am Eingang zum weltberühmten Etosha Nationalpark und ist bekannt für Komfort und gute Gästebetreuung. Geführte, fakultativ angebotene Ausflüge im offenen Fahrzeug in den Etosha Nationalpark machen das Naturerlebnis vollkommen.  

 

05.Tag / Etosha Nationalpark

Frühstück, anschließend ganztägige Pirschfahrten und Wildbeobachtungen im weltberühmten Etosha Nationalpark.  

Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist Etosha zu einem Naturschutzgebiet erklärt und zwar auf einer Fläche, die fünfmal größer war als es der heutige Nationalpark ist. Die heutige Größe des Etosha Nationalparks beträgt 22 270 qkm. Im Nationalpark halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten.

Nachmittags können Sie das Museum im Fort Namutoni besichtigen:

nach Namutoni, der immer wasserführenden Tränke, waren bereits im 19. Jahrhundert Händler und Reisende gekommen, die hier jagten und badeten. Heute ist das alte deutsche Fort aus der Kolonialzeit nicht nur historisches Gemäuer, sondern eine liebevoll restaurierte Unterkunft. Direkt am Rastlager befindet sich zur Wildbeobachtung eine Wasserstelle, die nachts beleuchtet ist.

Übernachtung und Frühstück in der Mokuti Lodge.

06.Tag / Quer durch Etosha

Nach dem Frühstück durchqueren Sie den Etosha Nationalpark, Wildbeobachtungen ganztägig unterwegs. Spätnachmittags fahren Sie durch das südliche Tor aus dem Park hinaus zur Gästefarm Namatubis.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück Namatubis.

Gästefarm Namatubis***

Namatubis liegt 80km südlich vom Anderson Gate des Etosha Nationalparks entfernt. Die 23 Zimmer sind mit je 2 Betten und eigenem Bad ausgestattet, auf der privaten Veranda kann man die Ruhe genießen. Zur Anlage gehören ein Restaurant, Bar und Schwimmbad.

07.Tag / Damaraland

Frühstück und Abfahrt ins Damaraland.

Damaraland und Kaokoveld im trockenen Nordwesten Namibias bilden Teile des Mosaiks ethnisch vielfältiger Regionen, die Namibia so abwechslungsreich und interessant machen. Das Damaraland war bis vor kurzem  eine abgeschiedene  Region, in der das Leben der hier ansässigen Menschen sich über die Jahrhunderte kaum verändert hat. Es ist ein Gebiet mit starken Kontrasten: hohe Gebirge, Grasland und Steppe. Wer bereit ist, die hohen Temperaturen und schlechten Straßen in Kauf zu nehmen, wird in dieser lebensfeindlichen Gegend reich entlohnt. Zum einen liegt hier der Brandberg, Namibias höchste Erhebung, zum anderen gibt es zahlreiche Felsmalereien, wie z.B die berühmte Weiße Dame. Eine weitere Freilichtgalerie kann man in Twyfelfontein besichtigen. Es handelt sich hierbei um eine der größten Ansammlungen von Felszeichnungen Afrikas.

Unterwegs besichtigen Sie die ‘Fingerklippe’, ‘Twyfelfontein’, den ‘Verbrannten Berg’ und den ‘Versteinerten Wald’.

Fingerklippe:

Die Fingerklippe auf der Farm Bertram, etwa 75km östlich von Khorixas, ist etwas abseits gelegen, lohnt jedoch einen Besuch. Die 35m hohe Kalksteinsäule und die sie umgebenden Tafelberge sind Überreste eines früheren Plateaus, das später vom Ugab-fluß ausgewaschen wurde.  

Twyfelfontein:

Hier besteht die Möglichkeit, eine der größten Ansammlungen von Felszeichnungen Afrikas zu besichtigen. Sie wurden sorgfältig in die Gesteinsplatten geritzt, mit denen die Hänge des flachen Berges übersät sind. Höhepunkt ist der “Tanzende Kudu”, der von zahlreichen geometrischen Mustern umgeben ist.  

Orgelpfeifen und Verbrannter Berg:

Zwei geologische Besonderheiten die nicht versäumt werden sollten: die Orgelpfeifen, eine Reihe von Doleritsäulen, die von der Erosion freigelegt wurden, finden sich in einer Schlucht.

Der “Verbrannte Berg” erhielt seinen Namen von den Anhäufungen geschwärzten Kalksteins, die sich an seinem Fuß befinden; schwarze Doleritbrocken vermitteln zusammen mit den übrigen Felsen, die in verschiedensten Farbtönen leuchten, den Eindruck, daß hier ein verheerendes Feuer gewütet hat.

Übernachtung und Frühstück auf der Twyfelfontein Lodge.  

Twyfelfontein Country Lodge***

Die Lodge hat 56 en suite Doppelzimmer. Die Felsgravuren von Twyfelfontein, die “Orgelpfeifen”, der “Verbrannte Berg” und “Versteinerte Wald” sind die Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung. Schwimmbad, Bar und Restaurant gehören auch zur Hotelanlage.  

08.Tag / Kreuzkap – Swakopmund

 Nach dem Frühstück fahren Sie am Brandberg vorbei Richtung Küste.  

Das Brandbergmassiv ist die höchste Erhebung des Landes, der Königstein ist 2.573 Meter hoch, aus der 700 Meter hohen Namibfläche ragt das vulkanisch entstandene Massiv weithin sichtbar hervor. Das gesamte Brandbergmassiv ist etwa 30 km lang und nimmt eine Fläche von 750 qkm ein. In der Abendsonne leuchtet der Berg rot-golden, bekannt ist das Gebiet aber vor allem durch die vielen Felszeichnungen. Zu den bekanntesten Felszeichnungen der „Weißen Dame“ gelangt man nach einer etwa 2 ½ km langen Wanderung.

Das Kreuzkap liegt etwa 115 km nördlich von Swakopmund. Diego Cao, der erste Europäer, der je die Küste Namibias betrat, errichtete hier 1486 zu Ehren König Johannes I von Portugal ein Kreuz. Das Kreuzkap hat aber nicht nur historische Bedeutung, es ist auch eine Kolonie der Zwergpelzrobbe, auch Seelöwe genannt. Bis zu 100.000 Tiere halten sich hier zeitweise im Wasser und am Strand auf. Hier bringen sie auch ihre Jungen zur Welt. Die Robbenmännchen brechen kurz nach Ende der Paarungszeit zur einer langen Reise in den Südatlantik auf. Im Oktober machen sie sich wieder auf den Heimweg und schwimmen 1600km zur Küste Namibias zurück.

Gegen Abend Ankunft in Swakopmund.

Übernachtung und Frühstück im Hansa Hotel.

Hansa Hotel****

Das Hansa Hotel in Swakopmund ist eine der besten Unterkünfte Namibias, alle Zimmer sind sehr geschmackvoll ausgestattet. Hansa Hotel ist eine Oase inmitten der kleinen Küstenstadt Swakopmund.

 

09.Tag / Swakopmund

Frühstück. Gelegenheit zu einer Stadtbesichtigung in Swakopmund.

Diese kleine, schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Sie sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm und Marinedenkmal und weitere Jugendstilbauten. Viele Einwohner sprechen deutsch und man promeniert über die Kaiser-Wilhelm-Straße oder am Atlantik entlang auf der Strandstraße. Empfehlenswert sind ein Besuch im örtlichen Museum und im Aquarium.

Skelettküste:

Fakultativ: Einmalige Gelegenheit an einer 3 ½ stündigen Flugsafari über die Skelettküste teilzunehmen:

die Skelettküste ist eine der entlegendsten Gegenden der Erde. Die Schönheit der Landschaft erschließt sich dem Besucher am besten aus der Luft – es gibt ja fast keine Straßen und Wege in diesem Gebiet. Die Schiffswracks und Dünenformationen erkennt man aus nur 300 Metern Höhe hervorragend - einzigartige Eindrücke die man nicht mehr vergißt!

Von Swakopmund geht es im Tiefflug in einer einmotorigen Cessna mit Fensterplatzgarantie (6-sitzer Maschine) über schimmernde Salzpfannen und die Robbenkolonie am Kreuzkap hinweg nach Norden in die Skelettküste hinein. Die ersten Seefahrer fürchteten die stürmische, oft tagelang mit Nebel behangene Küste zurecht – die Schiffswracks erinnern an vergangene Dramen in dieser unbewohnten Gegend. Die Uniabmündung ist der letzte Punkt an der Küste bevor es entlang des Flußbettes auf der Suche nach Wüstenelefanten, Giraffen und Antilopen landeinwärts geht. Über das Damaraland, vorbei am majestätischen Brandberg (dem höchsten Berg Namibias) und der Spitzkoppe (dem Matterhorn Namibias), geht es zurück nach Swakopmund.

Übernachtung und Frühstück im Hansa Hotel.

10.Tag / Walvis Bay & Namibwüste

Nach dem Frühstück Fahrt in die Namib. In Walvis Bay können Sie die L Lne mit den Seevögeln besichtigen (vor allem Flamingos und Pelikane halten sich hier auf!)

Walvis Bay:

Walvis Bay ist der einzige gut ausgebaute Hafen an der namibischen Küste. Obwohl Namibia 1990 die Unabhänigkeit erlangte, blieb Walvis Bay bis 1994 eine südafrikanische Enklave. Walvis Bay liegt geschützt in einer Bucht, umgeben vom Atlantischen Ozean und den goldenen Sanddünen der Namib. Häufig sieht man hier Flamingos und Zwergflamingos , die in der Lagune auf Nahrungssuche gehen.

Lang und schmal erstreckt sich die Namib über 1900km von der südafrikanischen Kaprovinz bis hinauf nach Angola. Sie gilt als eine der ältesten Wüsten der Erde. Zwei ganzjährig wasserführende Flüsse  durchschneiden die Namib, dabei bildet der Kunene gleichzeitig die Nordgrenze, der Oranje die Südgrenze Namibias. In den trockensten Bereichen erstreckt sie sich bis zu 200km landeinwärts.

Spätnachmittags Ankunft auf der Kulala Desert Lodge.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück.  

Kulala Desert Lodge****

Im Herzen der Namibwüste bietet Ihnen Kulala Desert Lodge die Möglichkeit, die Pracht der Namib zu erforschen und die sensible Wüstenökologie genauer in Augenschein zu nehmen. Ein Kulala ist eine Unterkunft, die den extremen Wüstenverhältnissen angepaßt ist - während der Hitze des Tages bieten Ihnen Strohdächer Schatten, nachts können Sie auf einer speziellen Plattform auf dem Dach Ihres „Kulalas“ unter dem Sternenhimmel schlafen oder natürlich auch innen im schön ausgestatteten Bungalow.

11.Tag / Sossusvlei & Sesriem Canyon

Frühmorgens Abfahrt zum Sossusvlei .

Das Sossusvlei ist eine große, abflußlose Lehmbodensenke, die von teilweise über 300 Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Meist ist die Senke ausgetrocknet, in guten Regenjahren, wenn der Tsauchab Fluß genügend Wasser führt, gelangt dieses bis in die Senke und läßt einen See entstehen. Von den Dünen hat man einen fast unwirklich schönen Blick über das Dünenmeer der Namib Wüste. Anschließend Gelegenheit für die Besichtigung des Sesriem Canyon.

Die Schlucht des Sesriem Canyons ist besonders eindrucksvoll. Hier hat sich der Tsauchabfluß ein bis zu 30m tiefes Bett durch Geröllschichten gegraben, die sich vor 15 bis 18 Millionen Jahren in einer feuchteren Phase der Namib hier ablagerten. Die Entstehung des Canyons liegt 2 bis 4 Millionen Jahre zurück.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Kulala Desert Lodge.

 

12.Tag / Schloß Duwisib

Nach dem Frühstück Weiterfahrt am Namib Rand Gebiet entlang nach Süden, heute besichtigen Sie das Schloß Duwisib.

Initiator von Schloß Duwisib war der sächsische Baron von Wolff, der im Jahre 1908 den aus Berlin stammenden Architekten Sander mit dem Bau von Schloß Duwisib beauftragte. Als Vorbilder dienten die Forts der Schutztruppen in Namutoni, Gibeon und Windhoek. Um einen schönen Innenhof gruppieren sich 22 Zimmer, bis auf die Bausteine stammen das Baumaterial sowie das Mobilar aus Deutschland. Die Steinmetze kamen aus Italien, Zimmerleute aus Skandinavien und Bauarbeiter aus Irland. Das Schloß ist mit alten Möbeln, Bildern und Waffen aus dem letzten Jahrhundert ausgestattet.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück Gästefarm Sinclair.

Sinclair Gästefarm**

Die gemütliche Gästefarm Sinclair befindet sich im trockenen Süden Namibias am Rande der Namibwüste. In der parkähnlichen Gartenanlage finden Sie Ruhe und Erholung, zur Gästefarm gehört eine Karakulzucht. Sinclair ist bekannt für die gute Küche und die traditionell gebotene Gastfreundschaft.

 

13.Tag / In den tiefen Süden

Frühstück, Weiterreise zum Fischfluß Canyon.

Der Fishriver Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Erde und eine der bedeutendsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika. An einigen Stellen ist der Canyon bis zu 27 km breit und 550 Meter tief. In der kargen Landschaft können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben. Man sieht neben Köcherbäumen den Kameldornbaum und vereinzelt Euphorbien, am Grund der Schlucht wachsen wilde Tamarisken und der Weißdorn. Ab und zu sieht man Bergzebras, Kudus, Oryxe und Klippschliefer, mit etwas Glück vielleicht auch einmal einen Leoparden.

Nachmittags ist Zeit für einen Spaziergang entlang des Canyonrand mit phantastischen Photomotiven.

Übernachtung und Frühstück auf der sehr schön gelegenen Canon Lodge.

 Canon Lodge***

Den Stürmen der Zeit über Jahrzehnte trotzend, ist die Canon Lodge ein überraschender Anblick inmitten eindrucksvoller Granitfelsformationen in dieser scheinbar verlassenen Gegend. Das Farmhaus, 1910 erbaut, wurde restauriert und beherbergt heute das Restaurant, das einen atemberaubenden Ausblick bietet.

 

14.Tag / Köcherbaumwald & Kalahari

Frühstück. Vormittags Fahrt nach Norden bis Keetmanshoop.

Keetmanshoop:

Ist das Verwaltungszentrum Südnamibias. Die ersten Europäer zogen aus dem südafrikanischen Kapland hierher. 1866 errichtete der Missionar Johann Schröder ein Zelt in der Siedlung. Später baute er eine Hütte für sich und seine Familie, und dann eine Kirche aus Riedgras, die er mit getrocknetem Schlamm verputzte. Da ihm die Geldmittel fehlten, wandte sich Schröder an den Vorsitzenden der Rheinischen Mission, den wohlhabenden deutschen Unternehmer Johann Keetman, der zum Bau einer richtigen Kirche 2000 Reichsmark spendete. Aus Dankbarkeit taufte Schröder seine Siedlung Keetman, und im Laufe der Zeit wurde daraus Keetmanshoop.

Das Museum ist in der malerischen, 1895 fertiggestellten Kirche untergebracht, die errichtet wurde, nachdem die alte bei Hochwasser zerstört wurde.

Besuch des Köcherbaumwaldes bei Keetmanshoop.

Der Köcherbaumwald liegt einige Kilometer nordöstlich von Keetmanshoop. Die Baum – Aloen stehen normalerweise einzeln, aber hier befinden sich über 250 Exemplare zwischen den schwarzen Doleritfelsen und bilden so einen ungewöhnlichen “Wald”. Einige der großen Pflanzen sind bis zu 5m hoch, ihr Alter wird auf 200-300 Jahre geschätzt.

Nachmittags Ankunft in der Kalahari.

Die Kalahariwüste bildet einen Großteil des östlichen Namibia und erstreckt  sich dort etwa 500km von Norden nach Süden. Wegen ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit, die keine Wasserresorption ermöglicht, wird die Kalahari gemeinhin als Wüste bezeichnet. Aber in Wirklichkeit ist es eine durchaus belebte Wildnis und auf ihren spärlich bewachsenen Grasebenen weiden riesige Herden von Antilopen und anderen Tieren.

Nach Ankunft auf der schönen Anib Lodge, Farmrundfahrt.

Übernachtung und Frühstück Anib Lodge.

 

Anib Lodge***

Die Anib Lodge liegt am Rande der Kalahari. In dieser Wüstenlandschaft können ausgezeichnet Wild und Vögel beobachtet werden. Die Anlage liegt inmitten eines jahrzehnte alten Gartens. Mit mächtigen Bäumen und großen Palmen ist die Anib Lodge eine wahre Oase  der Ruhe und  Gemütlichkeit. Lassen Sie sich in familiärer Atmosphäre, mit ausgezeichneter Küche und gutem Service verwöhnen.

 

15.Tag / Zurück nach Windhoek

Nach dem Frühstück fahren Sie via Rehoboth zurück nach Windhoek.

Rehoboth:

Wie so viele Städte in Namibia entstand auch Rehoboth um eine Missionsstation. Sie wurde 1844 von Heinrich Kleinschmidt gegründet und 1864 wieder verlassen. Als die Baster sich 1870 hier ansiedelten wurde die Mission wieder eröffnet. Die Rehobother Baster sind Mischlinge aus den Beziehungen zwischen Buren aus der Kapprovinz und Namafrauen. Sie zogen im 19 Jh. vom Kapland zum Oranjefluß.

Nachmittags Ankunft in Windhoek.

 Übernachtung und Frühstück im herrlich gelegenen Hotel Heinitzburg.

 Heinitzburg****

Im Jahre 1914 wurde der Bau der heutigen Heinitzburg von Graf Schwerin für seine Verlobte, Margarethe von Heinitz, in Auftrag gegeben. Heute befindet sich hier das bezaubernde Burghotel mit einem atemberaubenden Blick über Windhoek. Hotel Heinitzburg bietet seinen Gästen den Charme Europas aus dem 19.Jahrhundert, verbunden mit modernem Komfort. Der persönliche Stil findet sich bei der eleganten Einrichtung, den Himmelbetten, den italienischen Keramikfliesen und den handgearbeiteten Möbeln wieder.

 

16.Tag / Abreisetag

Nach dem Frühstück steht Ihnen der Rest des Tages bis zum Transfer zum Flughafen für Einkäufe in Windhoek oder zur Erholung am Swimmingpool zur freien Verfügung. (Rückgabe Ihres Fahrzeugs in Windhoek.)

 

17.Tag / Ankunft in Frankfurt

Individuelle Heimreise

 

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Buchung und Beratung:
KLEEBLATT, Steinstraße 25, 31157 Sarstedt

Tel. 0 50 66 / 70 70 77

Unser Reiseteam, Bernd Helmers
und Kollegen freut sich auf Ihre E-Mail Reisen@KLEEBLATT.de
oder auf Ihren Anruf.

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